Mit der Ozontherapie bieten wir Ihnen in unserem zahnmedizinischen Versorgungszentrum in Düsseldorf ein modernes und minimalinvasives Verfahren an, um Karies zu behandeln und Entzündungen wirksam zu bekämpfen. Ozon ist eines der stärksten Oxidationsmittel und wirkt zuverlässig desinfizierend, indem es Viren, Bakterien und Pilze abtötet. Zudem beschleunigt es den Heilungsprozess. Die Vorteile der modernen Ozontherapie können wir uns deshalb auch bei der Parodontalbehandlung, in der Endodontologie und der Implantologie zunutze machen.

Dr. Kay Zurmühl ist Ihr Spezialist für die Ozontherapie
Wie funktioniert die Ozonbehandlung?
Ozon (O3) ist ein farbloses, stark riechendes Gas, das sehr erfolgreich in der Zahnmedizin eingesetzt wird. Es besteht aus dreiatomigen Sauerstoffteilchen und ist bei richtiger Anwendung genauso sicher wie Sauerstoff (O2). Die medizinische Ozontherapie nutzen wir in unserem zahnmedizinischen Versorgungszentrum in Düsseldorf sowohl zur Bekämpfung von Karies als auch zur Behandlung entzündlicher Prozesse wie Parodontitis, Aphthen oder einer Periimplantitis. Die Ozonbehandlung tötet Bakterien wirksam ab und hemmt Entzündungen: Das medizinische Gas wird von den Zellmembranen (Zellwänden) schädlicher Bakterien, Viren und freier Radikale angezogen, bricht in der folgenden Reaktion die Eiweißstrukturen der Keime auf und zerstört sie. Gesunde Körperzellen werden dagegen nicht angegriffen. Sie enthalten so genannte Antioxidantien und sind im Gegensatz zu Bakterien, Viren & Co. vor der Wirkung des Ozons geschützt.
Kariesbehandlung ohne Bohren
Die Ozontherapie eignet sich vor allem zur Behandlung von Karies im Anfangsstadium, der so genannten Initialkaries. Je früher Karies erkannt wird, desto besser und schneller kann sie behandelt werden. In unserem zahnmedizinischen Versorgungszentrum in Düsseldorf setzen wir dazu unter anderem die strahlungsfreie Karies Diagnostik ein. Wird Karies frühzeitig erkannt, können wir durch eine Ozonbehandlung der betroffenen Zähne die Kariesbakterien zuverlässig abtöten und so die Karies stoppen – ganz ohne Bohrer. Auch wenn der Zahn bereits geschädigt ist, kann die Ozontherapie die klassische Kariesbehandlung sinnvoll ergänzen, indem auch die letzten Bakterien zuverlässig abgetötet werden, bevor der Zahndefekt mit einer Füllung oder Zahnersatz versorgt wird. Wenn die Karies zu weit fortgeschritten ist und eine Wurzelbehandlung notwendig wird, kann die desinfizierende und keimtötende Wirkung des Ozons ebenfalls zum Einsatz kommen.
Vielfältige Anwendungsgebiete für medizinisches Ozon
Bei der Behandlung von Parodontalerkrankungen setzen wir die Ozontherapie in unserem zahnmedizinischen Versorgungszentrum in Düsseldorf erfolgreich ein, um die Anzahl der Bakterien in den Zahnfleischtaschen und auch die Blutungsneigung des Zahnfleisches effektiv und deutlich zu reduzieren. In der Implantologie kann die Behandlung mit Ozon zum Behandlungserfolg beitragen. Vor allem bei einer Periimplantitis, einer Entzündung des Zahnfleisches oder des Zahnhalteapparates um das Implantat herum, kann die antibakterielle und keimtötende Wirkung des Ozons gute Dienste leisten und die Chance erhöhen, das Implantat erhalten zu können. Die Behandlung mit Ozon ist schmerzfrei und daher auch für Kinder oder Angstpatienten bestens geeignet. Auch allergische Reaktionen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten sind bisher nicht bekannt. Über die vielen Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der modernen Ozontherapie informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch in unserem zahnmedizinischen Versorgungszentrum in Düsseldorf.
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Mehr Informationen5 Schritte der Ozontherapie in Düsseldorf: So läuft die Behandlung ab
Die Ozontherapie verläuft unkompliziert und ist für Sie als Patientin oder Patient besonders schonend. Ziel ist es, die betroffene Stelle zu behandeln und den Zahn möglichst zu erhalten.
Schritt 1: Untersuchung und Befund
Zu Beginn schauen wir uns den betroffenen Zahn genau an. Dabei prüfen wir, wie weit die Karies bereits fortgeschritten ist und ob sich die Ozontherapie für die Behandlung eignet. Entscheidend ist, dass die betroffene Stelle noch in einem frühen Stadium behandelt werden kann.
Im Rahmen der Untersuchung beurteilen wir außerdem, ob der Zahn bereits stärker geschädigt ist oder ob ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein können. Das kann zum Beispiel die Infiltrationstherapie sein.
Schritt 2: Reinigung
Im nächsten Schritt reinigen wir den betroffenen Bereich gründlich. Dabei entfernen wir Beläge und mögliche Verunreinigungen, sodass die Oberfläche frei zugänglich ist. Dies erfolgt in der Regel mit feinen Instrumenten oder einem sanften Luft-Wasser-Gemisch. Anschließend trocknen wir den Zahn.
Diese Vorbereitung ist wichtig, damit das Ozon direkt an der betroffenen Stelle wirken kann und die Bakterien zuverlässig erreicht werden.
Die Reinigung ist normalerweise schmerzfrei und wird von den meisten Patientinnen und Patienten als angenehm empfunden. Eine Betäubung ist nicht erforderlich.
Schritt 3: Ozon-Anwendung
Im nächsten Schritt bringen wir das Ozon auf die betroffene Stelle auf. Dafür setzen wir ein spezielles Handstück ein, so kommt das Gas genau dorthin, wo es wirken soll.
Das Ozon wird anschließend kontrolliert abgegeben und kann direkt in die betroffenen Bereiche eindringen. Dort entfaltet es seine antibakterielle Wirkung und reduziert die Kariesbakterien.
Die Anwendung ist geräuscharm und schmerzfrei.
Schritt 4: Kurze Einwirkzeit
Das Ozon entfaltet seine Wirkung innerhalb weniger Sekunden bis Minuten.
Das Handstück bleibt während der Einwirkphase auf dem Zahn, so kann das Gas wirken, ohne in den Mundraum zu entweichen.
Sie halten den Mund für kurze Zeit geöffnet und können entspannt durch die Nase weiteratmen.
Schritt 5: Ergänzende Maßnahmen und Beratung
Nach der Einwirkzeit entfernen wir das Handstück und kontrollieren den behandelten Bereich. In der Regel bleibt kein unangenehmer Geschmack zurück. Falls nötig, können Sie den Mund ausspülen.
Besondere Einschränkungen gibt es in der Regel nicht. Sie können direkt im Anschluss wieder essen und trinken.
Je nach Befund kann es sinnvoll sein, den behandelten Bereich weiter zu versorgen, beispielsweise durch eine Versiegelung oder eine ergänzende Infiltrationstherapie.
Bei einer Versiegelung wird die Zahnoberfläche mit einer schützenden Schicht überzogen, die den Zahnschmelz stärkt und ihn widerstandsfähiger gegen Säuren und Bakterien macht. Verfahren wie Dentcoat bilden dabei eine glatte, schützende Oberfläche, an der sich Beläge und Keime deutlich schlechter anlagern können.
Bei der Infiltration bringen wir ein spezielles Material in die geschwächten Bereiche des Zahnschmelzes ein, um diese von innen zu stabilisieren und das Fortschreiten der Karies zu stoppen.
So lässt sich der Zahn langfristig erhalten und schützen.
Dr. Zurmühl & Kollegen
Zahnmedizinisches Versorgungszentrum
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